Schon eine ganze Ewigkeit tüftelte die Menschheit daran, bodengebundene Blindenleitsysteme zu schaffen, mit deren Hilfe sich blinde Menschen räumlich fortbewegen können.

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In Japan wurden taktile Bodenstrukturen in den 1960ger Jahren erstmals für diesen Zweck entwickelt und in Kombination mit Blindenstöcken gezielt zur Führung der Betroffenen eingesetzt. Zwischenzeitlich hat sich annähernd weltweit die Nutzung derartiger physischer Blindenleitsysteme verbreitet.
Gerade im Zeitalter der Digitalisierung entstehen, durch digitale Technologien, immer wieder neue Angebote, die blinden und sehbehinderten Menschen helfen sollen, die Orientierung zu ermöglichen und damit deren Fortbewegung zu erleichtern.
Inhalt des Artikels
- 1 Was ist ein physisches Blindenleitsystem?
- 2 Was sind Bodenindikatoren?
- 3 Wozu werden physische Blindenleitsysteme benötigt?
- 4 Vorteile physischer Blindenleitsysteme
- 5 Voraussetzung für eine selbständige Fortbewegung blinder Menschen
- 6 Grundprinzipien der Orientierung
- 7 Grundsätze zur physischen Blindenleitsystemgestaltung
- 8 Komponenten physischer Blindenleitsysteme
- 9 Worin liegen die häufigsten Nutzungsschwierigkeiten physischer Blindenleitsysteme?
- 10 Digitale Technologien
- 11 Fazit
Was ist ein physisches Blindenleitsystem?
Ein physisches Blindenleitsystem ist ein geschlossenes, aus bodengebundenen standardisierten Bodenindikatoren bestehendes, System der Wegeführung gemäß DIN 32984. Es muss nach dem Zwei-Sinne-Prinzip (visuell, taktil, akustisch) gestaltet sein und blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen zur Warnung, Information, Leitung und Orientierung dienen.
a) taktile Beschilderungen (z. B. Wand- und Handlaufbeschilderungen), sinnvoll ergänzt werden.
b) Reliefpläne,
c) Einrichtungen für taktile und akustische Informationen (z. B. für Lichtsignalanlagen und
dynamische Fahrgastinformationssysteme),
d) sonstige Leitelemente sowie durch
e) digitale Technologien,
Was sind Bodenindikatoren?
Bodenindikatoren mit ihrer Kantenlänge von 30 cm x 30 cm, sind die kleinsten Bausteine eines physischen Blindenleitsystems. Diese werden am Boden einer Gehfläche zu Blindenleitsystemelementen, wie beispielsweise Leitstreifen, Richtungsfeldern oder Aufmerksamkeitsstreifen zusammengesetzt, welche wiederum durch ein gezieltes aneinanderreihen dieser Elemente letztlich ein Blindenleitsystem bilden.
Menschen mit vermindertem oder fehlendem Augenlicht sind in ihrer Orientierung und damit in ihrer räumlichen Mobilität wesentlich eingeschränkt. Beim Betreten des Bahnhofsvorplatzes mit einem Blick zu erfassen, wo sich der Taxistand oder die Bushaltestelle befindet, geht nicht. Insbesondere im öffentlichen Verkehrsraum sind blinde und sehbehinderte Menschen durch Umwelteinflüsse, wie nicht vorhandene Raumbegrenzungen, hoher Verkehrslärm oder nur optische Informationsangebote, großen Gefahren ausgesetzt. Ähnlich verhält es sich in großen und unübersichtlichen Gebäuden, wie beispielsweise in Bahnhöfen, Messehallen und Flughafen-Terminals. Für die Orientierung nutzen blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen taktile, akustische und, insofern es ihnen noch möglich ist, visuell wahrnehmbare Informationen aus der gebauten und natürlichen Umwelt – sogenannte „sonstige Leitelemente“, wie beispielsweise Bordstein- oder Rasenkanten. Da die sonstigen Leitelemente nicht immer zuverlässig nutzbar und eindeutig interpretierbar sind, benötigen sie eindeutige Orientierungshilfen, um bestehende Probleme reduzieren zu können. Hier stellen physische Blindenleitsysteme mit ihren standardisierten Bodenindikatoren eine sehr hilfreiche Lösung dar. Physische Blindenleitsysteme und ihre Komponenten schaffen Orientierungspunkte, die sowohl intuitiv als auch schnell erfassbar sind. Von daher möchten wir an dieser Stelle die vielfältigen Vorteile solcher Systeme beleuchten und zeigen, warum sie trotz zunehmender Digitalisierung weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil einer inklusiven Infrastruktur bleiben. 2. Sie sind unabhängig von Technik oder Internetverbindung zugänglich. 3. Sie sind ohne digitale Kenntnisse und technische Hilfsmittel nutzbar. 4. Bei einer sachkundigen Gestaltung können sie eine dauerhaft standardisierte Infrastruktur bieten, auf welche sich blinde und sehbehinderte Nutzer verlassen können. 5. Bei einer fachlichen Realisierung können sie flächendeckend verfügbar, robust und im klassischen Sinn barrierefrei sein. Die eigenständige Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen basiert auf dem ausgewogenen Zusammenspiel verschiedener Hilfsmittel (z. B. Blindenlangstock) sowie in der gebauten oder natürlichen Umwelt bereitgestellten Orientierungshilfen (z. B. Bordsteinkanten, einen Wechsel von Bodenbelägen auf Gehflächen). Hierbei kommen sowohl physische Blindenleitsysteme als auch ergänzende digitale Lösungen zum Einsatz. Diese verschiedenen Systeme übernehmen jeweils spezielle Aufgaben, die sich in ihrem Informationsangebot und ihrer Anwendung zwar unterscheiden, jedoch sich gegenseitig durchaus ergänzen können. Im Idealfall entsteht dadurch eine barrierefreie Gesamtlösung, bei der physische Blindenleitsysteme und digitale Technologien sinnvoll miteinander verbunden werden und so die individuelle Selbstständigkeit und Sicherheit der Betroffenen nachhaltig unterstützen. Bei der Gestaltung von Orientierungshilfen ist von folgenden Grundprinzipien auszugehen: Eine schnell wahrzunehmende Orientierungshilfe muss über eine entsprechende Auffälligkeit verfügen. Dabei ist wahrnehmungspsychologisch zu beachten, dass der Mensch mit einer Erwartungshaltung, also mit Gewohnheiten, arbeitet, die er mit seinen Sinnen überprüft. Die wahrzunehmende Orientierungshilfe muss eine Erkennbarkeit beinhalten. Das heißt, es muss eindeutig sein was sie vermitteln soll. Ein weiteres wesentliches Grundprinzip ist die Verfügbarkeit von Kenntnissen zur jeweiligen Orientierungshilfe. Eine gebaute oder natürliche Struktur kann erst dann sinnvoll als Orientierungshilfe genutzt werden, wenn bekannt ist, dass sie diese Funktion erfüllt und klar ersichtlich ist, welche Informationen sie vermittelt. Die Beachtung dieser Grundprinzipien sind die elementare Voraussetzung für die Gestaltung und anschließende Nutzbarkeit physischer Blindenleitsysteme. Die Gestaltung physischer Blindenleitsysteme basiert auf mehreren grundlegenden Prinzipien, die sicherstellen, dass blinde und sehbehinderte Menschen sich im öffentlichen Raum sicher und selbstständig orientieren können. Somit helfen diese Grundsätze, für blinde und sehbehinderte Menschen Barrieren abzubauen und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern. Bei der Planung und Umsetzung von physischen Blindenleitsystemen ist das Prinzip der Angemessenheit von zentraler Bedeutung: „So viel wie möglich, aber nur so viel wie nötig.“ Dies bedeutet, dass Leitsysteme gezielt dort eingesetzt werden sollten, wo sie einen klaren Mehrwert bieten und tatsächlich benötigt werden (vgl. Bild 2). Eine Überfrachtung durch zu viele physische Blindenleitsystemelemente kann zur Verwirrung führen und die Orientierung erschweren. Die Entscheidung des Einsatzes und des Umfangs von physischen Blindenleitsystemen ist anhand der örtlichen Gegebenheiten zu treffen. Ein wesentlicher Grundsatz für die Anordnung von physischen Blindenleitsystemen ist deren ununterbrochene Gestaltung. Auf diese Weise wird es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, ihre Wege durchgängig und ohne Gefahr von Irrwegen zurückzulegen. In die physische Blindenleitsystemgestaltung sind, je nach Bedarf, weitere physische Komponenten, wie beispielsweise die akustischen und taktilen Einrichtungen an Straßenverkehrs-Lichtsignalanlagen sowie taktile Handlaufbeschriftungen einzubeziehen. Bei der Blindenleitsystemgestaltung können neben standardisierten Bodenindikatoren auch sonstige Leitelemente zur Ergänzung genutzt werden (vgl. Bild 3). Die gezielte Verwendung von sonstigen Leitelementen sollte nur dann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass deren visuellen und taktilen Voraussetzungen denen der Bodenindikatoren nach DIN 32984 entsprechen und die drei Grundprinzipien für die Orientierung gewährleistet sind. Blinde und sehbehinderte Menschen sind in den zurückliegenden Jahren immer mobiler geworden. Ihre Reisetätigkeit, aus beruflichen und touristischen Gründen, hat deutlich zugenommen. Daher muss es ihnen überall möglich sein, sich weitestgehend selbständig fortbewegen zu können. Dies erfordert eine grundlegende Wiedererkennbarkeit der physischen Blindenleitsystemelemente und deren Funktion für ortsunkundige Nutzer. In diesem Zusammenhang ist es unverzichtbar, dass eine bundesweit einheitliche Gestaltung von physischen Blindenleitsystemen und deren Elementen erfolgt. Grundlage hierfür bildet der stets aktuelle anerkannte Stand der Technik, der in der DIN 32984 „Bodenindikatoren im öffentlichen Raum“ durch eine gesellschaftlich breite Öffentlichkeit festgelegt wurde. Den einzelnen physischen Blindenleitsystemelementen ist eine spezielle Funktion zugeordnet. Diese muss vom Nutzer mit den Füßen ertastbar und/oder den Blindenlangstock „ablesbar“ sein. 1. die Sicherstellung der Bedeutung der einzelnen Blindenleitsystemelemente (Zeichencharakter) 💡 Daraus ergibt sich die zwingende Notwendigkeit, einer einheitlichen Gestaltung der einzelnen physischen Blindenleitsystemelemente und deren exakten Verlegung. Der taktile Kontrast beschreibt den spürbar haptischen Unterschied zwischen den Blindenleitsystemelementen und dem angrenzenden Bodenbelag. Es ist sicher zu stellen, dass physische Blindenleitsysteme und ihre Elemente in ausreichendem Maß mit den Füßen ertastet und mit dem Blindenlangstock taktil erkennbar sind. Physische Komponenten für Blindenleitsysteme können zusätzliche Informationen vermitteln, die über den Informationsgehalt von Bodenindikatoren hinausgehen. a) sonstige Leitelemente Die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Komponenten können, je nach Bedarf, in Ergänzung zu physischen Blindenleitsystemen zum Einsatz kommen. Neben den Bodenindikatoren werden die Elemente, die blinden und sehbehinderten Menschen in der gebauten oder natürlichen Umwelt zur Orientierung dienen können, unter dem Begriff „sonstige Leitelemente“ zusammengefasst. a) aufragende Leitelemente wie Zäune oder Mauern sowie Blinde und sehbehinderte Menschen haben in der Regel keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu visuell gestalteten Beschriftungen. Daher benötigen sie in vielen Situationen eindeutig tastbare Beschriftungen, die über ein physisches Blindenleitsystem nicht vermittelt werden können. Bei den taktilen Beschriftungen handelt es sich um schriftliche Informationen, die so gestaltet sind, dass sie mit den Fingern ertastet und klar erkannt werden können. Sie bestehen entweder aus: a) erhabener Profilschrift, fühlbaren Buchstaben oder Zahlen, oder 💡 Häufig werden beide Schriftformen gleichzeitig verwendet, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Taktile Piktogramme sind ertastbare Bildzeichen, deren Symbole aus erhabenen Linien, Flächen und Formen bestehen. Oft beinhalten taktile Piktogramme Braille- oder Profilschrift, um die Informationen der taktilen Symbole zusätzlich zu erläutern bzw. sicher zu stellen. Für eine leichte inhaltliche Erkennbarkeit müssen taktile Piktogramme über einfache Formen verfügen. Damit diese problemlos ertastet werden können, sollten die verwendeten Materialien eine geringe Oberflächenhaftung aufweisen. Reliefs sind erhabene Darstellungen, die speziell dafür entwickelt wurden, Informationen durch Berührung erfahrbar zu machen. Sie verbinden visuelle Gestaltungen mit haptischer Wahrnehmung und ermöglichen so auch blinden und sehbehinderten Menschen einen Informationszugang. Die taktile Struktur erlaubt es, Formen, Größenverhältnisse und räumliche Anordnungen mit den Fingern zu ertasten. a) als Stadt-, Grundriss-, Übersichts- oder Etagenplänen Zur Herstellung von Reliefs stehen verschiedene Verfahren, wie beispielsweise das Schwellpapierverfahren, der UV-Reliefdruck oder das Tiefziehverfahren, zur Verfügung. Aber auch die moderne Digitalisierung und 3D-Drucktechnologien ermöglichen eine schnelle, präzise und kostengünstige Herstellung. Dabei wird oft zunächst ein digitales Modell erstellt, das anschließend als Relief ausgegeben wird. a) Sie geben einen schnellen Überblick über die Stadtstruktur, Achsen und Platzverhältnisse. Gerade in historisch gewachsenen Innenstädten, deren Struktur oft komplex ist, schaffen diese Modelle Orientierung und fördern ein besseres Verständnis für den Stadtraum. Akustische Signale sind hörbare Töne, die zur Übermittlung von Informationen dienen. Sie entstehen durch mechanische Schwingungen eines Mediums, die sich in Form von Druckwellen in der Luft ausbreiten. Unser Gehör nimmt diese Wellen wahr und wandelt sie in elektrische Impulse um, die das Gehirn interpretiert. Damit bilden akustische Signale einen wesentlichen Bestandteil unserer Wahrnehmung und der technischen Kommunikation, weshalb sie unverzichtbar sind. Sie transportieren Informationen effizient über Distanz, können zu Handlungen auffordern und ermöglichen eine sichere Orientierung. Ob im Alltag, in der Natur oder in modernen digitalen Technologien – ohne akustische Signale wäre unser Leben deutlich weniger vernetzt. a) Orientierungssignal zum Auffinden der Masten von Lichtsignalanlagen und Dynamischen zum Einsatz. Um eine unnötige Beschallung der Umgebung im öffentlichen Verkehrsraum zu vermeiden, sollten akustische Signale über eine Dynamisierung verfügen, das heißt, ihre Lautstärke soll sich den Umgebungsgeräuschpegel automatisch anpassen. Zu diesem Zweck sind auch moderne Technologien, wie beispielsweise LOK-ID der Firma RTB GMBH & CO. KG, durchaus zu empfehlen. Sprachausgaben, Text-to-Speech (TTS) genannt, sind heute aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ob Navigationssystem, Smartphone-Assistent oder barrierefreie Software – überall dort, wo digitale Inhalte hörbar gemacht werden sollen, kommt TTS-Technologie zum Einsatz. Physische Blindenleitsysteme, bestehend aus Bodenindikatoren und deren ergänzenden Komponenten, sollen blinden und sehbehinderten Menschen eine sichere und selbstständige Mobilität ermöglichen. Trotz dieser technisch durchdachten Systeme treten in der Praxis häufig zahlreiche Nutzungsschwierigkeiten auf, die deren Gebrauchstauglichkeit einschränken können. Störende bauliche oder temporäre Hindernisse erschweren die Orientierung. Diese Herausforderungen zeigen, wie wichtig eine konsequente, normgerechte Planung und Pflege solcher Systeme ist, um eine barrierefreie Fortbewegung im öffentlichen Raum zu gewährleisten. 💡 Es ist wichtig bei der Auswahl und dem Einsatz von Blindenleitsystemen und deren Komponenten möglichst viele Ursachen und Mängel zu vermeiden, die Nutzungsschwierigkeiten hervorrufen. a) Bodenindikatoren für Sie in einer Übersicht zusammengestellt. Dort finden sie auch eine Auflistung über die wesentlichsten technischen Regelungen zur Gestaltung physischer Blindenleitsysteme und deren Komponenten. a) die Herausforderungen digitaler Technologien ein. Weiterführende Links: © Mobilfuchs, 01.07.2020, aktualisiert am 22.01.2026 Wozu werden physische Blindenleitsysteme benötigt?
Vorteile physischer Blindenleitsysteme
– mit dem Tastsinn (über Hände (Finger), Füßen oder Blindenlangstock) und
– mit dem Hörsinn oder
– mit dem Sehsinn in Abhängigkeit des verbliebenen Restsehvermögens
wahrnehmbar.Voraussetzung für eine selbständige Fortbewegung blinder Menschen
Grundprinzipien der Orientierung
Grundsätze zur physischen Blindenleitsystemgestaltung
Soviel wie möglich, aber nur soviel wie nötig

Ununterbrochene Gestaltung

(C) MobilfuchsBundesweit einheitliche Blindenleitsystemgestaltung
Einheitliche physische Blindenleitsystemelementgestaltung
z. Bsp. durch Oberflächenprofile, der Profilausrichtung und Größe,
2. eine bundesweit wiederkehrende Grundsystematik bei der Anordnungsgestaltung sowie
3. des Verlegeortes der Blindenleitsystemelemente. Was ist der taktile Kontrast?
Welche Rolle spielen Farben und Kontraste?

© MobilfuchsKomponenten physischer Blindenleitsysteme
b) taktile Beschriftungen
c) taktile Piktogramme
d) Reliefpläne
e) Modelle
f) taktile Signale
g) akustische Signale
h) gesprochene Informationen Sonstige Leitelemente
b) sich auf dem Boden befindende flächige Leitelemente, wie beispielsweise aus Kleinpflastersteinen
oder sich aus einem Materialwechsel ergebende Leitlinien. Taktile Beschriftungen
b) Brailleschrift, dem international etablierten Blindenschrift-System.
a) Handläufen
b) Wandschildern oder
c) an Bedienelementen. Taktile Piktogramme
Reliefpläne
So eröffnen Reliefs den Zugang zu Wissen, Kunst und öffentlichen Räumen. Sie ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen, sich ihre Umgebung vorzustellen – auch dann, wenn Größe, Form oder Entfernung dieser Orte und Objekte eine direkte taktile Wahrnehmung ansonsten unmöglich machen.
b) als Reliefkarten für geographische Darstellungen
c) als Kalender
d) als Gruß- und Glückwunschkarten
e) als Reliefversionen berühmter Gemälde oder Skulpturen Modelle
b) Sie visualisieren historische Entwicklungen, wenn verschiedene Zeitschichten dargestellt werden.
c) Sie dienen als anschauliches Lernwerkzeug für Schulklassen oder Touristen.Taktile Signale
Akustische Signale
Fahrgastinformationen mit ihren Anforderungstaster,
b) Freigabesignal zur Anzeige des Fußgängergrüns an Lichtsignalanlagen sowie
c) Signal zur Quittierung einer TastenbetätigungGesprochene Informationen
Worin liegen die häufigsten Nutzungsschwierigkeiten physischer Blindenleitsysteme?
b) Sonstigen Leitelementen
c) Taktilen Beschriftungen
d) Taktilen Piktogrammen
e) Reliefplänen
f) Modellen
g) Taktilen Signalen
h) Akustischen Signalen
i) Gesprochenen InformationenDigitale Technologien
b) die Rolle des Smartphons und
c) Beispiele für digitale OrientierungshilfenFazit
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