Barrierefrei und selbstbestimmt wohnen

Wer möchte nicht gern barrierefrei und selbstbestimmt – möglicherweise trotz Handicaps – durchs Leben gehen?

Das Bild zeigt das Buchcover, ein Haus mit dem Buchtitel: Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen von Claudia Karell und Eberhard Tölke.

Ein selbstbestimmtes Leben bringt für jeden Menschen das Recht zum Ausdruck, persönlich ohne Einschränkungen, Bevormundung oder Mobbing in vollem Umfang über seine eigene Lebensführung selbst entscheiden zu dürfen. Jeder Mensch hat das Recht seinen Wohnort selbst zu wählen. Er bestimmt, wie er wohnen möchte und mit wem er seine Wohnung teilt. Dies schließt für Menschen mit Handicap die Nutzung von Hilfsmitteln und Assistenzen ein.

Dieser Ratgeber enthält auf über 300 Seiten Anregungen und Tipps (die weit über den Rahmen von Normen hinausgehen), wie Sie die Hindernisse in Ihrem persönlichen Alltag, die Sie noch am selbstbestimmten Wohnen (be-)hindern, aus dem Weg schaffen können.

Es werden Maßnahmen zur Nutzung für mehr als 20 verschiedene Personengruppen mit und ohne Behinderung aufgezeigt. Dabei wurden die einzelnen Maßnahmen unter Berücksichtigung ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten der jeweiligen Personengruppe ausgewählt und auf diese abgestimmt.

💡 Noch nicht überzeugt? Dann verschaffen Sie sich hier  einen Überblick zu den Inhalten im Buch.

Barrierefrei und selbstbestimmt Wohnen - Inhaltsverzeichnis:
    

Vorwort
1. Barrierefreiheit 
1.1 Übernahme des Begriffs „Barrierefreiheit“ durch die Bundesländer – Beispiel        Thüringen
1.2 Kernpunkte der Barrierefreiheit
1.3 „10 Gebote der Barrierefreiheit“
1.4 „Post-Fall-Syndrom“ als Ursache mangelhafter Barrierefreiheit
1.4.1 Sturzursachen
1.4.2  Personengruppen mit besonderem Sturzrisiko
1.4.3 Maßnahmen zur Reduzierung von Stürzen
1.5 Was bringt die Barrierefreiheit der Gesellschaft?
2. Behinderung  
3. Mobilität
  3.1 Physisch-räumliche Mobilität
  3.1.1 Wer ist in seiner „physikalisch-räumlichen“ Mobilität eingeschränkt?
  3.1.2 Sind blinde Menschen in ihrer physisch-räumlichen Mobilität eingeschränkt?
4. Wohnen
  4.1 Selbstbestimmt Wohnen
  4.2 Nachhaltiges Wohnen
  4.3 Wohnung
  4.3.1 Entwicklungsskizze des Wohnens
  4.3.2 Wohnquartier
  4.3.3 Hausrecht
  4.3.4 Funktionen der Wohnung
  4.3.5 Wohnbauformen
  4.3.6 Wohnungseinteilung nach ihrem Alter
  4.3.7 Wohnungsgröße
  4.3.8 Kriterien für die Wahl einer Wohnung
5. Baukultur – die Verantwortung der Gesellschaft für die gebaute Umwelt
6. Barrierefreies Bauen
  6.1 Gibt es einen Unterschied zwischen behindertengerechtem und barrierefreiem Bauen?
  6.2 Spezifische Bauweisen oder barrierefreies Bauen?
  6.3 Planungsebenen des barrierefreien Bauens
  6.4 Behinderungsbedingter Mehrbedarf
  6.5  Unverhältnismäßiger Mehraufwand
7. Gesetzliche und normative Vorgaben zum barrierefreien Wohnen
  7.1 Gesetzliche Bestimmungen zu den Belangen von Menschen mit Behinderung
  7.1.1 Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – GG
  7.1.2 Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und zur Änderung anderer Gesetze
  7.1.3 Gleichstellungsgesetze der Bundesländer für Menschen mit Behinderung
  7.1.4 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  7.1.5 Sozialgesetzbuch IX
  7.1.6 Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und sein Fakultativprotokoll
  7.1.7 Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention
  7.1.8 Aktions- und Maßnahmepläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bundesländern
  7.2 Vorgaben und gesetzliche Bestimmungen zum Baurecht
  7.2.1 Musterbauordnung
  7.2.2 Landesbauordnungen
  7.2.3 Musterliste der Technischen Baubestimmungen
7.2.4 Liste der Technischen Baubestimmungen der Bundesländer
  7.3 Normen
  7.3.1 Zielstellung der Normung
  7.3.2 Wissenswertes über Normen
  7.3.3 Aufbau einer Norm
  7.3.4 Akronym – Kurzzeichen
  7.3.5 Lesebeispiel für eine Norm
  7.3.6 Normungs – Organisationen
  7.3.7 Übersicht – Normen zum barrierefreien Bauen und Gestalten
8. Behinderungen und Erkrankungen mit Wohnraumanpassungsbedarf
8.1 Was versteht man unter der Beratung zur barrierefreien Wohnraumanpassung?
8.1.1 Ziele der barrierefreien Wohnraumanpassung
8.1.2 Zu beratende Personengruppen und Leistungen
8.2 Personengruppen mit Beeinträchtigungen
8.2.1 Schutzziele – allgemein
8.2.2 Allergien
8.2.3 Alterserkrankungen
8.2.4 Alzheimer Krankheit
8.2.5 Arm-Erkrankungen
8.2.6 Bein-Erkrankungen
8.2.7 Blaseninkontinenz
8.2.8 Blindheit
8.2.9 Darminkontinenz
8.2.10 Demenz
8.2.11 Gehörlosigkeit
8.2.12 Gleichgewichtsstörungen
8.2.13 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
8.2.14 Hüft- und Knie-Erkrankungen
8.2.15 Kleinwuchs (Mikrosomie)
8.2.16 Multiple Sklerose (MS)
8.2.17 Progressive Muskeldystrophie
8.2.18 Schlaganfall
8.2.19 Schwerhörigkeit
8.2.20 Sehbehinderung
8.2.21 Taubblindheit
8.2.22 Wirbelsäulen-Erkrankungen
9. Wohnraumanpassung und -ausstattung
9.1 Äußere Erschließung der Wohngebäude
9.1.1 Gehwege, Verkehrsflächen
9.1.2 Pkw-Stellplätze für Menschen mit Behinderung
9.1.3 Treppen im Außenbereich
9.1.4 Rettungstreppen im Außenbereich
9.1.5 Müllbehälter und -plätze
9.2 Zu- und Eingangsbereiche der Wohngebäude
9.2.1 Visuelle und taktile Kennzeichnung
9.2.2 Eingangstüren
9.2.3 Bewegungsflächen
9.2.4 Rampen
9.2.5 Personenaufzüge zur äußeren Wohngebäudeerschließung
9.3 Innere Wohngebäudeerschließung
9.3.1 Informationsgestaltung zur Wohngebäudenutzung
9.3.2 Flure und Verkehrsflächen
9.3.3 Gemeinschaftsräume
9.3.4 Türen
9.3.5 Fenster
9.3.6 Treppen
9.3.7 Rampen
9.3.8 Personenaufzüge
9.3.9 Bewegungsflächen
9.3.10 Rollstuhlabstellplätze
9.3.11 Bauteile
9.4 Wohnung – Räume und Erschließung
9.4.1 Raumstruktur
9.4.2 Raumakustik
9.4.3 Raumklima
9.4.4 Unfall- und Verletzungsprävention
9.4.5 Eingangstür
9.4.6 Türen innerhalb der Wohnungen
9.4.7 Fenster
9.4.8 Treppen
9.5 Flure
9.6 Küchen
9.7 Schlafräume
9.8 Sanitärräume
9. 9 Wohnräume
9.10 Balkon, Loggia, Terrasse
9.11 Abstellräume
9.12 Kellerräume
9.13 Ausstattung von Wohngebäuden und Wohnungen
9.13. 1 Elektrosmog
9.13. 2 AAL-Systeme
9.13. 3 Bedienelemente
9.13. 4 Beleuchtung
9.13. 5 Bodenbeläge
9.13. 6 Brand- und Rauchmelder
9.13. 7 Briefkästen
9.13. 8 Fernbedienungen
9.13. 9 Feuerlöscher
9.13.10 Gardinen
9.13.11 Gegensprechanlagen
9.13.12 Geschirr und Küchenhilfen
9.13.13 Handläufe
9.13.14 Hausnotrufsysteme
9.13.15 Hausnummer
9.13.16 Informationsaushänge
9.13.17 Kleiderhaken und -stangen
9.13.18 Klimaanlagen
9.13.19 Klingelanlagen
9.13.20 Lichtschalter
9.13.21 Möbel
9.13.22 Pflanzen
9.13.23 Schilder
9.13.24 Schriften
9.13.25 Stützgriffe
9.13.26 Telefon
9.13.27 Türöffneranlagen
9.13.28 Türschwellen
9.13.29 Waschmaschine / Trockner
10. Umgangsformen
10.1 Umgang mit Sozialleistungsträgern
10.2 Umgang behinderten Menschen
10.2.1 Umgang mit autistischen Menschen
10.2.2 Umgang mit geistig behinderten Menschen
10.2.3 Umgang mit schwerhörigen bzw. gehörlosen Menschen
10.2.4 Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen
10.2.5 Umgang mit hörsehbehinderten und taubblinden Menschen
11. Kommunikation
11. 1 Leichte Sprache?
11.2 Lormen
11.3 Gebärdensprachen
11.4 Haptische Kommunikation
11.5 Daktylieren
11.6 Blindenschrift
11.7 Profilschrift
11.8 Relief
11.9 Basale Kommunikation
11.10 Unterstützte Kommunikation
Nachwort
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Begriffserklärungen
Literaturhinweise
Internetseitenangaben
DIN-Normen
Die Tipps zu den Umgangsformen mit den unterschiedlichsten Handicaps sollen helfen, das gegenseitige Verständnis zu verbessern und das gemeinsame Wohnen unter einen Dach angenehmer zu gestalten. Neben einem Überblick zu den bestehenden Angeboten und Dienstleistungen, möchte dieser Ratgeber Ihnen ergänzend Hinweise auf gesetzliche Bestimmungen zum barrierefreien Wohnen geben. Damit werden Ihnen Chancen und mögliche Spielräume zur Durchsetzung bestehender Bedürfnisse aufgezeigt.

  • Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, besteht die zukünftige Aufgabe der Fachkräfte darin, Wohnungen so auszubauen, umzubauen oder neu zu bauen, dass diese für alle Menschen , uneingeschränkt barrierefrei zugänglich und nutzbar sind, egal ob eine Behinderung vorliegt oder nicht.
  • Von grundlegender Bedeutung ist dabei der im Buch beschriebene gelingende Umgang mit Menschen mit Behinderung, als Voraussetzung für ein gegenseitiges Geben und Nehmen zwischen Vermieter und (zukünftigem) Mieter.
  • Denn barrierefreies Bauen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Wohnen, führt zur positiven Lebenseinstellung und Lebensqualität jedes Einzelnen, aber auch der Gesellschaft. 


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